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Natur des Jahres 2006 (als PDF)

Natur des Jahres 2006:

Wildtier des Jahres 2006: der Seehund
Ehrung für einen kulleräugigen Unterwasser-Jäger
Der Seehund ist das „Wildtier des Jahres 2006“. Der kulleräugige Unterwasser-Jäger lebt in der Nord- und Ostsee sowie an den Küsten des Nordatlantiks. Ausgewachsene Seehunde fressen pro Tag drei bis fünf Kilogramm Fisch. Noch bis ins 20. Jahrhundert hinein wurden sie als Nahrungskonkurrenten gnadenlos verfolgt und fast ausgerottet. Heute gibt es an der gesamten Nordseeküste wieder 14.275 Seehunde.   


 

Moos des Jahres 2006: das Quellmoos
Brandschutz und Anzeiger für sauberes Wasser
Das Quellmoos ist Moos des Jahres 2006. Auch Laien können diese Art leicht identifizieren, denn das Quellmoos wächst nicht etwa im Wald unter Bäumen oder auf Mauerkronen, sondern unter Wasser. Es bildet dabei in sauberen Bächen, Flüssen und Seen bis 40 Zentimeter lange flutende Büschel. Früher nutzte man angefeuchtetes Quellmoos als Brandschutz an offenen Feuerstellen.   

 

Stattliche Erscheinung im Laubwald
Orchidee des Jahres 2006: die Breitblättrige Stendelwurz
Die Breitblättrige Stendelwurz ist zur Orchidee des Jahres 2006 gewählt worden. Die Arbeitskreise Heimischer Orchideen (AHO) wollen damit darauf hinweisen, dass wegen Verschlechterungen der Lebensräume selbst recht häufige Arten wie die Breitblättrige Stendelwurz inzwischen lokal zurückgehen. Tatsächlich gehört die Breitblättrige Stendelwurz zu den in der Fläche am weitesten verbreiteten Orchideen.   

 

Die Schwarzpappel ist Baum des Jahres 2006
Einst Charakterart der Flussauen - heute vom Aussterben bedroht
Die vom Aussterben bedrohte Schwarzpappel wurde zum Baum des Jahres 2006 gewählt. Die ehemalige Charakterart der Flussauen ist so selten geworden, dass sie auf der Roten Liste bedrohter Pflanzenarten steht. Vor allem die Rodung von Flussauen und die Absenkung des Grundwassers zerstören den Lebensraum des imposanten Baumes, der bis zu 200 Jahre alt werden kann, teilte das Kuratorium Baum des Jahres mit. Die Schwarzpappel - botanisch Populus nigra - gehört zur Familie der Weidengewächse und verdankt ihren Namen der dunklen Baumrinde. Sie wächst bis zu 35 Meter hoch, der Stamm kann zwei Meter dick werden. 


 

Da freut sich der Aurorafalter
Wiesenschaumkraut ist Blume des Jahres 2006
Von April bis Juni verwandelt es Feuchtwiesen in ein Meer aus weißen und rosafarbenen Blüten. Jetzt wurde das Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis) von der Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung zum Schutze gefährdeter Pflanzen zur Blume des Jahres 2006 ernannt. Obwohl die Feuchtwiesenart bundesweit als verbreitet gilt, will die Stiftung mit der Wahl auf die schleichenden Gefährdungstendenzen des Wiesenschaumkrautes durch Entwässerungsmaßnehmen aufmerksam machen.   
 


 

Fisch des Jahres 2006: die Koppe
Gut versteckt am steinigen Bachgrund
Die Koppe ist Fisch des Jahres 2006. Die auch Mühlkoppe oder Groppe genannte, bis 15 Zentimeter große Art bewohnt saubere Bäche und kleinere Flüsse mit steinigem Grund. Sie versteckt sich tagsüber und geht in der Dämmerung auf Jagd nach Insektenlarven, Bachflohkrebsen und Fischbrut. Als schlechter Schwimmer bewegt die Koppe sich mit gespreizten Brustflossen ruckartig über den Boden.   


 

Staude des Jahres 2006: der Phlox
Klassische Bauerngartenblume in vielen Varianten
Mit dem auch als Flammenblume bekannten Phlox hat der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) eine klassische Bauerngartenblume zur Staude des Jahres 2006 gewählt. Vom Frühjahr bis in den Herbst erfreuen die zahlreichen Phlox-Arten und -Sorten mit ihren farbenfrohen und mitunter herrlich duftenden Blüten, die gerne von Nachtfaltern besucht werden. Heimat der wild wachsenden Phlox-Arten ist Nordamerika.   


 

Vogel des Jahres 2006: der Kleiber
Die Stimme unserer Buchen- und Eichenwälder
NABU und LBV haben den Kleiber zum „Vogel des Jahres 2006” gekürt. Damit folgt dem Uhu als größter Eule Europas nun ein kleiner Singvogel, der in Deutschland weit verbreitet ist. „Die Wahl des Kleibers ist ein Plädoyer für den Schutz von Buchen- und Eichenwäldern“, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. Er steht stellvertretend für einen Lebensraum, der auch für viele andere Vögel wie Spechte, Meisen oder Greifvögel unverzichtbar ist.   


 

Pilz des Jahres 2006: der Ästige Stachelbart
Der korallenähnliche Pilz wächst auf vermoderndem Buchenholz
Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) hat den Ästigen Stachelbart zum „Pilz des Jahres 2006“ gewählt, um auf eine seltene und gefährdete Pilzart hinzuweisen, deren Lebensraum – alte Buchenwälder – geschützt werden sollte. Der Ästige Stachelbart beeindruckt vor allem durch sein exotisch anmutendes Äußeres. Bizarr geformt, unendlich verzweigt und blendend weiß, könnte



Natur des Jahres 2006-2009:

Natur des Jahres 2009 (als PDF)

Natur des Jahres 2008 (als PDF)

Natur des Jahres 2007 (als PDF)

Natur des Jahres 2006 (als PDF)

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