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Natur des Jahres 2008 (als PDF)

Natur des Jahres 2008:


Ein Biergartenbaum hilft gegen Venenleiden
Die Rosskastanie ist „Arzneipflanze des Jahres 2008“
Rosskastanien
Die Rosskastanie ist vor allem als Schattenspender in Alleen und Biergärten bekannt. Sie findet aber auch Verwendung in der Medizin, denn Extrakte aus den Früchten helfen gegen Venenleiden. Verantwortlich hierfür ist der Stoff Aescin, der geschädigte Blutgefäße abdichtet und so Schwellungen und Krämpfe bekämpft. Die Rosskastanie wurde deshalb nun zur Arnzeipflanze des Jahres 2008 gewählt.


 

Schwarz-rot heißt: „Achtung, ich bin giftig!“
Das Krainer Widderchen ist Insekt des Jahres 2008
Krainer Widderchen
Das Krainer Widderchen ist Insekt des Jahres 2008. Der Falter fällt mit einer Flügelspannweite von vier Zentimetern und der schwarzroten Färbung sofort auf. Die weiß umrandeten, leuchtend roten Punkte auf schwarzem Vorderflügel sind seine Kennzeichen. Im Volksmund wird er deshalb auch Blutströpfchenfalter genannt. Die Färbung ist eine Warnung für Feinde, denn Raupen und Falter sind giftig.

 

Leckerer Most mit 70 Grad Oechsle
Die Wilde Eierbirne ist baden-württembergische Obstsorte des Jahres 2008
Wilde Eierbirne
Die Wilde Eierbirne wurden zu Baden-Württembergs Streuobstsorte des Jahres 2008 gekürt. Ihre genaue Herkunft ist unbekannt, jedoch ist sie in Süddeutschland stark verbreitet. Bekannt ist die fruchtbare und ausgesprochen frostharte Sorte auch als „Fischäckerin“ oder „Hosenbirne“. Ihr Zuckergehalt von 15 Prozent – das ergibt im Saft umgerechnet bis zu 70 Grad Oechsle – macht aus ihr eine sehr gute Most- und Dörrbirne.

 

Jagdrevier Badezimmer
Die Große Winkelspinne ist „Spinne des Jahres 2008“
Große Winkelspinne
Die Arachnologische Gesellschaft (AraGes) hat die Große Winkelspinne zur „Spinne des Jahres 2008“ gekürt. Fast jeder ist ihr irgendwann schon mal begegnet. Groß, dunkel, langbeinig und behaart taucht der Achtbeiner immer wieder mal in heimischen Badezimmern auf. Oft hockt sie tagsüber lange Zeit völlig reglos in ihrer trichterförmigen Wohnröhre, die sich in Ecken und Winkeln menschlicher Behausungen befindet.


 

Robuste Dauerblüherin in rot und gelb
Die Sonnenbraut ist „Staude des Jahres 2008“
Sonnenbraut
Der Bund deutscher Staudengärtner hat die Sonnenbraut – botanisch Helenium – zur Staude des Jahres 2008 gewählt. Ursprünglich kommt die in warmen Gelb- und Rottönen vom Frühsommer bis in den Herbst hinein blühende Pflanzen aus den Weiten der nordamerikanischen Prärien und ist daher im Garten für vollsonnige, jedoch nicht zu trockene Standorte im Staudenbeet und im Bauerngarten geeignet.


 

Verstecktes Leben in der Salzwiese
Das Mäuseöhrchen ist „Weichtier des Jahres 2008“
Mäuseöhrchen
Das Kuratorium „Weichtier des Jahres“ hat für 2008 das Mäuseöhrchen ausgewählt, eine kleine Schnecke der küstennahen Salzwiesen an Nord- und Ostsee. Die Tiere ernähren sich von Kieselalgen sowie organischen Resten auf und im Schlick. Ihren Kalkbedarf zum Gehäuseaufbau decken sie durch Benagen von leeren Krebspanzern, Schneckengehäusen und Einzeller-Kalkgehäusen.


 

Mini-Karpfen mit Vorliebe für Muscheln
Der Bitterling ist „Fisch des Jahres 2008“
Bitterling-Weibchen
Der Bitterling wurde zum Fisch des Jahres 2008 gewählt. Seinen Namen bekam der kleine Karpfen wegen des bitteren Geschmacks seines Fleisches. Angesichts einer Größe von nur sechs bis neun Zentimetern Länge ist der selten gewordene Bitterling eher unauffällig. Besonders interessant macht ihn dagegen seine besondere Art der Fortpflanzung, für die er auf Muscheln angewiesen ist, in die er seine Eier legt.


 

Purpurne Blüten im Kalksumpf
Das Übersehene Knabenkraut ist „Orchidee des Jahres 2008“
Übersehenes Knabenkraut
Das Übersehene Knabenkraut wurde zur „Orchidee des Jahres 2008“ gewählt. Mit bis zu 70 Zentimetern Wuchshöhe ist es eine der stattlichsten heimischen Orchideen. Dass es sich dabei um eigene Spezies handelt, wurde aber erst spät festgestellt. Als atlantische Art erreicht sie im Westen Deutschlands ihre natürliche Verbreitungsgrenze. Die wenigen Wuchsorte sind durch Entwässerung, Überdüngung oder Verbuschung bedroht.


 

Sorge um einen „guten alten Freund“
Die Walnuss ist „Baum des Jahres 2008“
Unreife Walnüsse
Die Walnuss wurde zum „Baum des Jahres 2008“ ausgerufen. Wegen fehlender Nachpflanzung gingen die Walnuss-Bestände in Deutschland stark zurück, so das „Kuratorium Baum des Jahres“. „Wir sollten uns mehr um diesen typischen Hausbaum, unseren guten, alten Freund kümmern“ forderte der Kuratoriums-Vorsitzende Silvius Wodarz. Der Walnussbaum hat gleich zwei Dinge von höchster Qualität zu bieten: edelstes Holz und beste Nüsse.


 

Der Duft des Südens beruhigt die Nerven
Der Echte Lavendel ist „Heilpflanze des Jahres 2008“
Honigbiene auf Echtem Lavendel
Wegen seiner nervenberuhigenden Wirkung wurde der Echte Lavendel zur „Heilpflanze des Jahres 2008“ gekürt. Die Gesunderhaltung von Nerven und Seele sei in den heutigen Zeiten der Reizüberflutung besonders wichtig, begründet der Naturheilverein Theophrastus seine Wahl. Schon die antiken Griechen und Römern parfümierten mit Lavendel ihr Badewasser, auch wurde Wein damit gewürzt.


 

Unkraut vergeht doch...
Die Nickende Distel ist „Blume des Jahres 2008“
Nickende Distel
Die „Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zum Schutz gefährdeter Pflanzen“ hat die Nickende Distel zur Blume des Jahres 2008 ernannt. Damit soll auf das allmähliche Verschwinden der sogenannten Dorfflora aufmerksam gemacht werden. Auch auf dem Land würden unversiegelte Kleinlebensräume und Strukturen zwischen Hof- und Gebäudebereich, entlang von Mauern und Hecken, auf Abfall- und Lagerplätzen mehr und mehr zubetoniert und asphaltiert.


 

Scheuer Frühlingsbote sucht Pflege-Eltern
Die Kuckuck ist „Vogel des Jahres 2008“
Kuckuck
Der Kuckuck wurde zum „Vogel des Jahres 2008” gekürt. Der Kuckuck, der seinen Namen nach seinem Ruf erhalten hat, ist vielerorts verschwunden, weil sein Lebensraum verloren geht. Naturschützer wollen ihn nun schützen und versuchen, seinen Lebensraum zu erhalten. 


 

Für die Pfanne viel zu schade
Der seltene Bronze-Röhrling ist „Pilz des Jahres 2008“
Bronze-Röhrling
Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat den Bronze-Röhrling zum Pilz des Jahres 2008 gekürt. Wegen seiner Seltenheit sollte der wohlschmeckende Steinpilz-Verwandte nicht gesammelt werden; laut Roter Liste ist er bundesweit „stark gefährdet“. Als Wärme liebende Art ist der Bronze-Röhrling vor allem im Mittelmeerraum verbreitet . In Deutschland kommt er dementsprechend überwiegend im Süden vor.



Natur des Jahres 2006-2009:

Natur des Jahres 2009 (als PDF)

Natur des Jahres 2008 (als PDF)

Natur des Jahres 2007 (als PDF)

Natur des Jahres 2006 (als PDF)

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